Studie zeigt: 72 Prozent der Personen mit unerfülltem Kinderwunsch kämpfen mit psychischen Folgen
Im Rahmen eines Pro-bono-Projekts unterstützte TQS Research & Consulting gemeinsam mit der Agentur Himmelhoch den Verein „Die Fruchtbar – Verein Kinderwunsch Österreich“ bei einer Studie zu den psychischen Folgen unerfüllten Kinderwunsches. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie groß die emotionale Belastung für Betroffene ist – und wie wenig sichtbar dieses Thema gesellschaftlich noch immer ist.
72 % der befragten Personen mit unerfülltem Kinderwunsch berichten von Hoffnungslosigkeit, Traurigkeit oder depressiven Verstimmungen. Zwei Drittel erleben die psychische Belastung zeitweise sogar stärker als die körperliche oder finanzielle Belastung. Gleichzeitig geben viele an, dass es im persönlichen Umfeld oft an Verständnis fehlt.
Für TQS war dieses Projekt weit mehr als klassische Marktforschung. Ziel war es, einem sensiblen und häufig tabuisierten Thema eine faktenbasierte Stimme zu geben. Gemeinsam mit dem Verein wurde erhoben, welche psychischen Auswirkungen unerfüllter Kinderwunsch auf Betroffene hat, wo Versorgungslücken bestehen und welche gesellschaftlichen Veränderungen notwendig wären.
Die Studie zeigt außerdem deutlich, dass psychologische Unterstützung während einer Kinderwunschbehandlung von vielen Betroffenen gewünscht wird, in der Praxis jedoch oft nicht ausreichend verfügbar oder leistbar ist. Gleichzeitig spricht sich eine große Mehrheit der Bevölkerung dafür aus, psychotherapeutische Begleitung stärker in Behandlungen zu integrieren.
Gerade bei gesellschaftlich relevanten Themen kann Forschung helfen, Bewusstsein zu schaffen, Diskussionen anzustoßen und Handlungsbedarf sichtbar zu machen. Umso mehr freut es uns, mit unserer Expertise einen Beitrag zu diesem wichtigen Thema geleistet zu haben.
Der vollständige Beitrag zur Studie ist im Newsroom von Himmelhoch PR veröffentlicht.
